Stand: 2018-12-16

 

 Testobjekt:  ACD-1 Prototyp 1
 Softwarestand:  2018-12-16
 Kamera:  Canon EOS 5D Mark IV

 

Schnittstellen Tests

Schnittstelle Versuch  Bemerkung  Testergebnis
 Stromversorgung 
 Micro-USB
 Stromversorgung mit Raspberry PI Netzteil  Keine Fehler bemerkt  Bestanden
 Stromversorgung
 Micro-USB
 Stromversorgung mit Anker PowerPort+ 1 mit Quick Charge 3.0  Keine Fehler bemerkt  Bestanden

 Stromversorgung
 Micro-USB

 Stromversorgung mit Motorola Handy Ladegerät  Das Gerät funktioniert, aber das Netzteil wird heiß. Eventuell ist das Netzteil zu schwach  Nicht zu empfehlen
 Stromversorgung
 Micro-USB
 Stromversorgung über PowerBank Anker PowerCore 10000  Das Gerät funktioniert fehlerfrei und stabil, aber manchmal wird kurzzeitig das Unterspannungssysmol angezeigt  Bestanden
 Ethernet  ACD-1 über Netzwerkkabel an Router / Switch anschließen  DHCP funktioniert, mit Netwerk verbunden, Daten konnten über FTP von der SSD heruntergeladen und auch aufgespielt werden  Bestanden
 WLAN  ACD-1 über WLAN mit dem Router verbunden  DHCP funktioniert, mit Netwerk verbunden, Passwort über virtuelle Tastatur am Touch eingegeben  Bestanden
 WLAN  ACD-1 über WLAN mit der Kamera verbunden  Verbindung konnte hergestellt werden, Passwort über virtuelle Tastatur am Touch eingegeben, qDashBoard funktioniert  qDashBoard bestanden, Backup offen
 Bluetooth  Bluetooth Tastatur mit dem ACD-1 verbunden  Die Bluetooth Tastatur Logitech DiNovo Mini wurde nicht gefunden. Fehler unklar  Nicht bestanden
 HDMI  Monitor über HDMI angeschlossen  Autoswitch schaltet nach einen automatischen Neustart auf den Monitor um  Bestanden
 HDMI  Fernseher über HDMI angeschlossen    offen
 USB-A  USB-Tastatur an ACD-1 angeschlossen  Die Tastatur ist voll funktionsfähig  Bestanden
 USB-A  USB-Maus an ACD-1 angeschlossen  Die Maus ist voll funktionsfähig  Bestanden
 USB-A  Canon EOS 5D Mark IV an ACD-1 abgeschlossen  Die Backup-Software und qDashBoard funktionieren mit der Kamera  Bestanden
 3,5mm Klinke  Kopfhörer an die Buchse angeschlossen    offen
 SD-Kartenleser  SD- und SDXC-Karte in den Kartenleser gesteckt  Karte wird erkannt. Es pop der Manager für Wechselmedien hoch. Nach einem Abbruch kann das Backup durchgeführt werden

 Bestanden, kann aber verbessert werden, in dem im Medienmanager das Backup gestarten werden kann

 

 

 LED Kartenleser  Optische Anzeige für Lesezugriffe  Die LED ist gut erkennbar   Bestanden
 LED Raspberry Pi   Optische Anzeige für Strom (rot) und SD-Kartenzugriff (grün)  Die rote LED kann gut erkannt werden, aber die grüne nicht, da bei ein gemeinsames LED-Glas benutzen.   Das LED-Glas muss beim nächsten Prototypen für rot und grün getrennt werden, damit man die grüne LED besser erkennen kann

 

Umwelt- und Dauerlauftests

 Gerät Versuch Bemerkung Ergebnis
 ACD-1  Betrieb bei hohen Temperaturen Test zur Zeit nicht möglich  offen
 ACD-1  Betrieb bei tiefen Temperaturen  offen offen
 ACD-1  Langer Betrieb bei maximaler CPU Last  offen  offen
 ACD-1  Betriebsdauer mit voll geladener Powerbank Anker Powercore 10000  offen  offen
 ACD-1  Lesbarkeit / Verwendung vom Display bei Sonnenschein  offen  offen
 ACD-1  Benutzung vom Touch mit Handschuhen  offen  offen
 ACD-1  Benutzung vom Touch bei leichten Regentropfen  offen  offen

 

Software und Funktionstests

Software Funktion Bemerkung  Ergebnis
 SSD Formatieren   Wenn die SDD eingebunden ist und verwendet wird, muss eine Fehlermedlung erfolgen    
 SSD Formatieren  Wenn die SSD eingebunden ist, aber nicht verwendet wird, muss eine Formatierung möglich sein    
 SSD Formatieren  Wenn die SSD nicht eingebunden ist, muss eine Formatierung möglich sein    
 SSD Formatieren  Wenn die SSD nicht angeschlossen ist, muss eine entsprechende Fehlermedlung erscheinen    
 SSD Filecheck  Wenn die SDD eingebunden ist und verwendet wird, muss eine Fehlermedlung erfolgen    
 SSD Filecheck  Wenn die SSD eingebunden ist, aber nicht verwendet wird, muss eine Filecheck möglich sein    
 SSD Filecheck  Wenn die SSD nicht eingebunden ist, muss eine Filecheck möglich sein    
 SSD Filecheck  Wenn die SSD nicht angeschlossen ist, muss eine entsprechende Fehlermedlung erscheinen    
 SSD Info  Wenn die SDD eingebunden ist und verwendet wird, muss eine Infoausgabe möglich sein    
 SSD Info  Wenn die SSD eingebunden ist, aber nicht verwendet wird, muss eine Infoausgabe möglich sein    
 SSD Info  Wenn die SSD nicht angeschlossen ist, muss eine entsprechende Fehlermedlung erscheinen    
 Flash Backup      
 Flash Backup      
 Flash Backup      
 Info Hardware      
 qDslrDashboard      
 qDslrDashboard      
 qDslrDashboard      
 qDslrDashboard      

 

 

 

Sie sind im Urlaub oder auf einer Fototour mit Ihrer Kamera unterwegs und vermissen die Möglichkeit Ihre Daten zu sichern?
Vielleicht möchten Sie gelegentlich auch mal Zeitraffer, Fokus stackung oder Langzeitaufnahmen machen?
Für diese Aufgaben benötigen Sie im Normalfall diverses Kamera / Computerzubehör das nicht nur viel Platz benötigt, sondern auch noch schwer ist. Wer möchte das schon gerne alles nehmen?
In diesem Artikel möchte ich euch als Lösung das Advanced Camera Device vorstellen.

Das brand neue Advanced Camera Device ist eine Kamerasteuerung und ein mobiler Datenspeicher als Backup-System für zuhause und unterwegs. Das Advanced Camera Device, kurz ACD-1 genannt ist ein smartes Gerät, dass Ihr einfach per USB mit eurer Kamera verbindet. Die Stromzufuhr erfolgt über eine Powerbank eurer Wahl. Die meisten werden Ihr Handy mit in den Urlaub nehmen. Mit dem Handy Ladegerät können auch die Powerbank aufladen oder das Advanced Camera Device mit Strom versorgen.

 

Ausgestattet mit einem kontrast starkten 4-Zoll IPS Touch Display, bietet es eine herausragende Bildprüfung (Liveview) und sichere Speicherung Ihrer Fotos und Videos. Zum Wiedergeben der Fotos/Videos können Sie das Gerät über ein HDMI Kabel an Ihrer Fernseher oder Monitor anschließen. Mit angeschlossener Tastatur und Maus ist es sogar ein vollwertiger mini PC.

Das Gerät basiert auf einem Rasperry Pi 3 Model B und ist nur als Selbstbau Projekt erhältlich. Alle benötigten Komponenten sind bis auf das Gehäuse im Handel erhältlich. Das Gerät befindet sich noch in der Entwicklungs- und Testphase, daher ist das Gehäuse noch nicht erhältlich. Die CAD Daten zum Gehäuse werden nicht veröffentlich, da mit dem Kauf des Gehäuses ein Teil der Entwicklungskosten refinanziert werden.

Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wird die Bauanleitung mit Stückliste, so wie die Software veröffentlicht und das Gehäuse käuflich erhältlich sein. Alle anderen benötigten Bauteile sind jetzt schon am Markt erhältlich (siehe Stückliste weiter unten).

Das ACD-1 ist modular aufgebaut. Wer am Anfang nicht viel Geldausgeben möchte kann mit einem kleinen M.2 SSD-Modul mit z.B. 128 GB anfangen. Ein späterer Austausch des SSD-Moduls gegen ein größeres ist problemlos möglich.

 

Highlights

  • Hochwertiger 4-Zoll kapazitiver IPS Touch Display mit 160° Blickwinkel, Kontrast 500:1, Auflösung 800x480
  • Kamerasteuerung über die qDashboard V3.5.6 Software (Zeitraffer, Focusstacking, Langzeitbelicht, Liveview usw.). Auf Grund der Displaygröße kann es sein, dass nicht alle Funktionen vom qDashboard genutzt werden können. Dies befrifft hauptsächlich die Timelaps Funktion mit dem Ramping. Einfache Timelapsaufnahmen mit konstanten Parametern sind problemlos möglich. Theoretisch wären auch über gphoto2 Timelapsaufnahmen möglich. Hierzu fehlt allerdings die grafische Oberfläche um die Aufnahmen per Touch bedienen zu können. Eventuell findet sich ja ein Programmierer, der Lust hat für den ACD-1 ein Programm zu schreiben.
  • Foto und Video Backup über die angeschlossene Kamera oder den integrierten SD-Kartenleser auf eine interne SSD (32 GB bis 2TB). Das Backup erfolgt über die gphoto2 Software
  • Integrierter SD-Kartenleser für SD und SDXC-Karten
  • HDMI OUT Anschluss zur Ausgabe an einem Monitor oder Fernseher. Der Autoswitch erkennt nach einem Neustart das am HDMI angeschlossene Gerät und schaltet das Touch Display aus. Der Ton wird dann über HDMI übertragen und nicht mehr über die 3,5mm Klinkenbuchse.
  • Flexibele Stromversorgung über den micro USB-Anschluss mit einer Powerbank (z.B. Anker PowerCore 10000), einem Handy Ladegerärt oder dem Raspbery Pi Netzteil. Mit einem 10000mAh Akku läuft das Gerät mehrere Stunden. Genauere Angaben folgen nach den Dauerlauftests.
  • Gehäuse aus 2,5mm dickem Kunststoff
  • Konfigurirtes Betriebssystem als Image downloadbar, nur die qDashboad Software muss nach Anleitung selber installiert werden
  • Bis auf qDashboards ist die komplette Software Open Source, Betriebssystem ist das kostenlose Rasbian Stretch
  • Integrierte SSD kann auch als externer Speicher an einen PC, Laptop usw. angeschlossen werden. Durch das exfat Dateisystem kann die SSD ohne zusätzlichen Treiber an einem Windows, Mac oder Linux Rechner betrieben werden
  • Zwei freie USB-A Anschlüsse zum Anschluss der Kamera, einer Tastatur und / oder Maus. Drahtlos kann bei Bedarf eine Tastatur / Maus auch über Bluetooth betrieben werden
  • Integrierter FTP Server zum download der Daten über LAN oder WLAN
  • Das Advanced Camera Device kann auf einem Stativ befestigt werden oder über einen Adapter auf dem Kamerablitzschuh
  • Ausführliche Bauanleitung mit Stückliste, einfache Montage, es ist kein Lötkolben erforderlich
  • Bei Bedarf kann eine DNLA Software Ihre Daten im angeschlossene LAN / WLAN Netz bereitstellen
  • Das Advanced Camera Device kann als mini PC benutzt werden. Einfach Mointor über HDMI anschließen, so wie Maus und Tastatur über USB.
  • Gewicht ca. 350g
  • Abmessungen 118,4mm x 82,1mm x 58,4mm

 

Stückliste / Kalkulation / Montageanleitung

 

ACD Abmessungen

 

 

Die unterstützen Kameras hängen von der Software, auf die ich keinen Einfluss habe. Viele Canon und Nikon DSLR's funktionieren und wohl auch einige Sony Kameras. Weitere Infos siehe:

Canon EOS 80D und Canon EOS 5D Mark IV habe ich erfolgreich getestet und funktionieren sehr gut. Weitere Infos folgen.

ACD Bild2

ACD Bild3

 

 

Wenn Sie mehr zum Advanced Camera Device wissen möchten, dann schauen Sie in den nächsten Wochen öfters mal vorbei. Sobald das Gerät fertig ist werde ich es hier veröffentlichen.

Nützliche Links:

Beim importieren von RAW-Bildern in die Darktable Datenbank werden von Darktable automatisch Schärfen, Drehen und die Basiskurve eingefügt.

Darktable Standard Entwicklung

Darktable möchte mit diesen Grundvoreinstellungen näherungsweise eine Entwicklung erzeugen, die dem JPEG aus der Kamera entspricht. Bei einigen digital Kameras kann man in der Kamera eine Objektivkorrektur einschalten, die eine Randabdunklung, Verzerrung und Chromatische Aberration korrigiert. Warum sollte man das bei Darktable nicht auch machen?

In diesem Artikel möchte ich Ihnen zeigen wie Sie die Voreinstellungen, die beim Import von neuen RAW-Daten angewendet werden, ändern bzw. erweitern können. Wie Sie aus meinem Artikel "Der RAW Workflow" entnehmen können sollte man bei dem Verlauf darauf achten, dass Korrekturen die nur Kamera bzw. Objektiv abhängig und nicht Motivabhänig sind, ganz am Anfang vom Verlauf stehen. Wir können also problemlos die Objektivkorrektur mit in die Voreinstellung einbinden.

 

Import Voreinstellungen um eine Objektivkorrektur erweitern

Bei dem Beispiel gehen wir davon aus, dass Sie bei allen Kameras und Objektiven die Sie bezutzen eine Objektivkorrekur automatisch einfügen wollen. Darktable kann die Korrektur über Filter auch auf bestimmte Kameras oder Objektiv einschränken (siehe weiter unten). Eine Objektivkorrektur für alle Objektive einzufügen, macht natürlich nur Sinn, wenn die Lensfun Bibliothek auch alle Ihre Objektiv unterstützt.

Für die Objektivkorrektur wollen wir, dass Darktable immer automatisch die folgenden Module einfügt und anwendet:

Um die Darktable Voreinstellungen für den Import zu erweitern, wechsel Sie durch Doppelklick auf ein belibiges Bild im Leuchttisch in die Dunkelkammer. Öffnen und aktivieren Sie jetzt das Modul Objektivkorrektur. Klicken Sie im Kopf vom Modul auf "Voreinstellungen" (Die Voreinstellungen sind das zweite Symbol von links mit den vier horizontalen Linien) und anschließend auf  "Neue Voreinstellung speichern...".

 

Es erscheint jetzt das Dialogfenster zu den Voreinstellung zu dem Modul. Unter Name der Voreinstellung ist ein beliebiger Name einzutragen. Ich würde Ihnen "Darktable (Standard)" oder etwas ähnliches empfehlen. Setzen Sie jetzt den Haken bei "Diese Voreinstellung automatisch auf passende Bilder anwenden". Da die Korrektur nur auf RAW und HDR angewendet werden soll, sollten Sie unter Format den Haken bei "normale Bilder" entfernen. Bei Modell, Hersteller, Objektiv usw. kann man Filter angeben, damit diese Voreinstellung nur auf eine bestimmte Kombination angewendet wird. Da wir die Voreinstellung auf alle Kameras, Objektiv usw. anwenden möchten, ändern wir nichts und beenden den Dialog mit "OK". Bei jedem import von neuen RAW-Dateien wird jetzt die Objektivkorrektur mit eingefügt.

 

 

Fürhren Sie die oben beschriebenen Schritte auch für die Module Chromatische Abberation und das Farbsaum-Entfernen durch.

Nach dem Importieren von neuen RAW-Bildern sollte jetzt der Verlauf wie folgt aussehen:

 

 

Import Voreinstellungen für Langzeitbelichtungen um Totpixel Entfernung erweitern (Voreinstellung mit Filter)

Wenn ein Kamerasensor heiß wird, dann funktionieren oft einige Pixel nicht richtig und Sie haben im Bild einige Pixel z.B. knallrot. Dies ist ganz normal. Nach dem der Sensor abgekühlt ist funktionieren die Pixel im Normalfall wieder. Einen heißen Sensor und die damit verbundenen Pixelfehler bekommen Sie meistens bei Langzeitbelichtungen. Mit dem Darktable Modul Tote Pixel können Sie solche Fehler korrigieren. Ich möchte Ihnen hier zeigen wie Sie die Korrektur automatisch beim Importieren der RAW-Bilder auf Langzeitbelichtungen an einer Canon EOS 5D Mark IV mit Canon EF 16-35mm f/4L IS USM anwenden können. Wir verwenden dazu die Filterfunktion in den Voreinstellungen.

Suchen Sie sich im Leuttisch ein passendes Bild mit Langzeitbelichtung und der entsprechenden Kamera/Objektiv Kombination heraus. Über die Bildinformationen können Sie die Belichtungszeit, Kamera usw. nachsehen.

Wir wollen das automatische Einfügen vom Totpixel Modul auf die folgenden Parameter beschränken:

  • Model: EOS 5D Mark IV
  • Hersteller: Canon
  • Objektiv: Canon EF 16-35mm f/4L IS USM
  • Belichtungzeit: 15 Sekunden oder länger

 

Nach einen Doppelklick auf das passende langzeitbelichtete Bild im Leuchttisch befinden wir uns in der Dunkelkammer. Öffnen und aktvieren Sie das Darktable Modul Tote Pixel. Setzen Sie den Haken bei "durch 3 Nachbarpixel erkennen".

Klicken Sie auf "Voreinstellungen" und "Neue Voreinstellungen speichern...".  Vergeben Sie jetzt den Voreinstellungen einen Namen z.B. "Darktable (Standard Langzeitbelichtung 5D Mark IV)" und setzen den Haken bei "Diese Voreinstellungen automatisch auf passende Bilder anwenden". Zum definieren vom Filter klappen Sie falls nicht schon geschehen die Bildinformationen auf. Damit der Filter für die oben beschriebene Parameter funktioniert, müssen Modell, Hersteller und Objektiv exakt mit den Angaben aus den Bildinformationen (EXIF Daten) übereinstimmen. Bei Linux können Sie die Informationen kopieren, in dem Sie in den Bildinformationen die Zeile mit der linken Maustaste markieren, in die Voreinstellung wechseln und durch einen Klick auf die mittleren Maustaste die Angaben einfügen. Nach dem Sie Modell, Hersteller und Objektiv eingetragen haben, wählen Sie die Belichtung von 15" bis + aus. Nachdem Sie noch den Haken bei "normale Bilder" entfernt haben können Sie auf "OK" klicken.

Der Filter beschränkt jetzt die automatische Anwendung vom Tote-Pixel Model auf die angegebene Kamera/Objektiv Kombination für eine Langzeitbelicht ab 15 Sekunden.

 

 

 

Import Voreinstellungen Ändern

Wenn Sie Voreinstellungen ändern wollen, dann öffnen Sie einfach das entsprechende Modul. Klicken Sie auf "Voreinstellungen" und "Diese Voreinstellung bearbeiten...". Ändern Sie die Voreinstellungen nach Ihren wünschen.

 

Informationen zu den Voreinstellungen

Informationen zu Ihren Voreinstellungen bekommen Sie in dem Sie im Leuchttisch auf "Zeige Globale Voreinstellungen" (rechts oberhalb der Bilder) klicken und die Karteikarte "Voreinstellungen" auswählen.

Im folgenden Bild können Sie den Filter für das Tote-Pixel Modul erkennen.

Darktable Anfänger machen oft den Fehler, dass Sie Ihre Bilder nicht bewerten und vergeben auch keine Stichworte. Oft werden daher unnötig viele RAW Bilder entwickelt, die man garnicht benötigt bzw. man findet später seine Bilder nicht wieder. Schöne Bilder gehen eventuell in der Masse der Bilder unter. Auch an anderer Stelle habe ich schon erwähnt, dass Ihr bei z.B. einer Fotopräsentation immer am schlechtesten Bild bemessen werdet und nicht am besten oder der Menge der Bilder. Es gibt also viele gute Gründe alle Fotos durchzusehen, zu bewerten und unbrauchbare zu löschen.
Nur durch eine Bewertung könnt Ihr euch auch fotografisch weiterentwickeln. Wer seine Bilder nicht kritsch beurteilt, kennt auch seine Fotoqualität nicht.

Bei der Bewertung geht es nicht darum bei so vielen Fotos wie möglich 5 Sterne zu vergeben. Im Gegenteil, wenn Ihr glaubt, dass Ihr euch noch verbessern könnt (Vergleicht euch mit anderen Fotografen), dann sollten am Anfang max. 4 Sterne drin sein. Bei einem Urlaub mit 3000 Fotos sind bei mir vielleicht 50 mit 5 Sternen, 200 mit 4 Sternen und der Rest verteilt sich auf 1 bis 3 Sterne.

 

In diesem Artikel möchte ich euch zeigen, wie man mit Darktable zeitsparend seine Fotos bewerten kann.

 

Meine Definition zu den Bewertungssternen

Was die Bewertung mit den Sternen bzw. die Farbmarkierungen bedeutet ist nicht vorgegeben. Jeder kann sich dazu seine eigene Definition erstellen. Als Beispiel möchte ich euch kurz meine Definition zu den Bewertungssternen vorstellen:

Bewertung

Foto-Status

Workflowaktion

Foto ist unbrauchbar, da es unscharf, verwackelt, stark unter oder überbelichtet ist bzw. Motiv ist nicht so schön, dass es sich zum Archivieren lohnt Fotos ohne Bewertung sind zu löschen
Foto ist gerade noch so gut, dass es zum Archivieren lohnt. Das Foto ist eventuell nicht richtig belichtet. Es sind bei der Aufnahme eventuell Detail verlohren gegangen. Foto wird archiviert, aber nicht entwickelt
Das Foto ist scharf, nicht verwackelt, aber nicht so schön. Das Foto ist eventuell nicht richtig belichtet. Es sind bei der Aufnahme eventuell Detail verlohren gegangen. Foto wird archiviert, aber nicht entwickelt
Das Foto ist gut, aber nicht so gut, dass ich es jedem zeigen würde. Die Belichtung ist eventuell nicht ganz perfekt für die RAW Entwicklung, aber sich sind nicht viele Spitzlichter abgeschnitten oder eine große Lücke zur rechten Seite vom Histogram. Foto wird archiviert und nur in Ausnahmefällen entwickelt und exportiert
Foto ist sehr gut gelungen, aber nicht perfekt, es ist aber noch so gut, dass ich es anderen zeigen würde. Das Histogram zeigt bei dem Foto keine abgeschnitten Spitzlichter (Außnahme sehr helle Lichter wie z.B. die Sonne) und keine deutliche Lücke zur rechten Seite vom Histogram. Foto wird archiviert, entwickelt  und exportiert
Das Foto ist perfekt, wunderschön und ich möchte es anderen zeigen. Das Histogram zeigt bei dem Foto keine abgeschnitten Spitzlichter (Außnahme sehr helle Lichter wie z.B. die Sonne) und keine deutliche Lücke zur rechten Seite vom Histogram. Foto wird archiviert, entwickelt und exportiert

 

 

Voreinstellungen

Mit der Darktable Standardeinstellung wird beim Import der Daten für jedes Bild eine Bewertung mit einem Stern gesetzt. Diese Einstellung halte ich für ungünstig, da man ja erst bei der Durchsicht feststellen kann, ob das Foto brauchbar ist oder direkt gelöscht werden kann. Bei eine Unterberechung vom Workflow weiß ich daher nicht ob ich das Bild mit einem Stern bewertet habe oder ob Darktable das beim Import gemacht hat. 

Bitte stellen Sie in den golbalen Voreinstellungen (im Leuchttisch rechts oberhalb der Vorschaubilder) die Erstbewertung beim Import auf 0 Sterne. Nur so können Sie den Bewertungsprozess unterbrechen und nach einige Tage wieder weitermachen ohne durcheinander zu kommen. Abgesehen davon, dass Sie eventuell einige sehr schlechte Bilder nochmal durchsehen, wenn Sie die nicht direkt gelöscht haben.

Falls Sie schon Daten importiert haben und die Bewertung von allen Bilder auf 0 Sterne zurücksetzen wollen, dann markieren Sie im Leuchttisch alle Bilder und drücken einfach die Taste 0.

 

Vorbereitungen zum Bewertungsprozess

Natürlich können Sie jedes Bild einzel aufrufen und mit der Maus auf die Sterne klicken. Das ist aber nicht sehr effizient und macht dadurch nach kurzer Zeit nicht viel Spaß. Mit meiner Methode spart Ihr Zeit und der Bewertungsprozess dadurch auch nicht ganz so ermüdend.

Als erste stellen wir den Filter ein. Der Filter hilft uns Mausklicks zu sparen. Stellen Sie den Filter oberhalb der Vorschaubilder auf "zeige keine Sterne" und "sortiert nach Datum/Uhrzeit".

 

Für den Bewertungsprozess möchte ich so viele Detail wie möglich erkennen. Um die Vorschau zu vergrößern klicken Sie auf die außen liegenenden Pfeile (links, rechts und oben ggf. auch unten). Die Pfeile sollten jetzt nach innen zeigen und die Menüs ausgeblendet sein. Jetzt vergrößern wir noch das Vorschaubild, bis nur noch das erste Bild angezeigt wird. Dazu halten Sie die STRG-Taste gedrückt und drehen am Mausrad bis das Bild den Bildschirm ausfüllt.

 

Der Bewertungsprozess

Um die Bilder zu bewerten müssen Sie jetzt nur die Zahl 1 bis 5 drücken. Nach dem Sie das Bild bewertet haben wird durch den Filter sofort das nächste angezeigt. Bilder die Sie löschen möchten können Sie mit der Pfeiltaste nach rechts überspringen oder direkt mit der Entf-Taste von der Festplatte löschen.

Eine Bewertung kann später auch geändert werden, falls euch z.B. bei der Entwicklung erst auffällt wie gut oder schlecht das Bild ist. Ich nehme mir daher für den ersten Durchgang der Bewertung nicht viel Zeit für ein Bild. Meine Entscheidung fällt oft in wenigen Sekunden. Wenn ich das gleiche Motiv mehrfach mit z.B. unterschiedlichen Belichtungen durchgeführt habe, dann bewerte ich alle Bilder dieser Serie erst mal gleich. Erst wenn das Bild entwickelt werden soll suche ich das beste aus der Serie heraus und die anderen aus der Serie werden eventuell um einen Stern abgewertet.

 

Darktable Tastaturkürzel:

Tastatur / Maus  Aktion 
 Alt + Mausrad oder Strg + Mausrad   Zoomen im Leuchttisch Modus
 Pfeil Taste links / rechts  Im Leuchttisch Modus eine Foto vor/zurück
 Taste 1   Bewertung 1 Stern setzen
 Taste 2  Bewertung 2 Sterne setzen
 Taste 3   Bewertung 3 Sterne setzen
 Taste 4  Bewertung 4 Sterne setzen
 Taste 5  Bewertung 5 Sterne setzen
 Taste 0  Alle Sterne entfernen
 Taste F1  rote Markierung setzen bzw. entfernen
 Taste F2  gelbe Markierung setzen bzw. entfernen
 Taste F3  grüne Markierung setzen bzw. entfernen
 Taste F4  blaue Markierung setzen bzw. entfernen
 Taste F5  magenta Markierung setzen bzw. entfernen



Stichwörter nutzen

Die Vergabe von Stichwörtern ist eine nützlichse Sache um Bilder schnell in einer Datenbank wiederzufinden. Sie können jedem Bild ein oder mehrere Tags vergeben. Die Vergabe von Tags ermöglich in Darktable auch eine individuelle Fotosammlung also z.B. eine Best of Gallery. Wie man so eine Sammlung anlegen kann können Sie in meinem Artikel -- Darktable individuelle Fotosammlung nachlesen. 

 

Filtern von Bildern

Wie oben bei der Vorbreitung der Bewertung schon beschrieben können Sie über den Filter oberhalb der Vorschraubild die Anzeige einschränken. Nach dem alle Bilder bewertert wurden, machen wir uns an die Entwicklung. Wir starten mit der Entwicklung Bilder mit 5 Sternen. Dazu setzen wir den Filter auf "zeige = *****". Es werden dann alle Bilder aus der Filmrolle mit 5 Sternen angezeigt. Wenn Ihnen bei der Entwicklung auffällt, dass das Bild eigentlich schlechter oder besser ist, als die Bewertung anzeigt, dann korrigieren Sie einfach die Bewertung. Auch in der Dunkelkammer können Sie durch drücken der Tasten 0 bis 5 die Bewertung ändern.

 

Tipp

Wenn Sie bei der Bewertung gerne das Histogram sehen wollen, dann können Sie die Bewertung auch in der Dunkelkammer durchführen. Die Bewertung funktioniert auch wieder mit den Zahlen 0 bis 5. Um zum nächsten Bild zu springen drücken Sie die "Space" also die leerzeichen Tasten und die "BackSpace" bzw. Zurück-Taste um ein Bild zurück zu gehen. Das Anzeigen der Bilder dauer allerdings deutlich länger als im Leuchttisch.

 

Farbmarkierungen nutzen

Die Kennzeichnung der Bilder mit einer Farbmarkierung bietet nicht jede RAW Software. Ich nutze die Farbmarkierung zur Kennzeichnung vom Entwicklungsstatus der Datei. Sie können dann über die Punkte schnell sehen, welches Bild schon fertig entwickelt wurde, welches angfangen wurde oder auch welches Sie entwickelt haben, aber die Entwicklung ihnen noch nicht gefällt. Die Farbmarkierungen können Sie über die F-Tasten (siehe Tabelle Tastaturkürzel oben) setzen.

Das Projekt zum LRTimelapse Pro-Timer Free habe ich eingestellt, da ich bei den Tests herausgefunden habe, dass das Display in der Sonne nicht gut lesbar ist. Außerdem ist das Gehäuse zum Funktionsumfang zu groß. 

Eine bessere Alternative ist das Advanced Camera Device, mit dem Ihr nicht nur die Kamera steuern könnt, sondern auch eure Daten sichern könnt. Weitere Infos siehe Advanced Camera Device.

 

Hier Bilder zum LRTimelapse Pro-Timer Free mit dem neuen Gehäusedesign:

Timer mit Kamera

Timer mit Kamera2

 

Timer Akkufach

Timer Explosionsansicht

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