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Stand 01.06.02 |
Bei Digitalkameras werden die Fotos über einen CCD-Chip (charge-coupled
device) digitalisiert und auf ein Speichermedium abgelegt. Die
Wiedergabequalität hängt demnach nicht nur von der Optik aber,
sondern auch von der Qualität des CCD-Chips. Erst vor kurzem hat Fujifilm
einen neuen CCD-Chip mit oktogonal geformten Pixel vorgestellt. Diese
Honigwarbenartige Struktur sorgt für höhe Emfindlichkeit, mehr
Pixel pro Quadratcentimeter und damit bessere Signalqualität. Da die
Entwicklung von CCD-Chip extrem teuer ist, gibt es viele Firmen die
keine CCD-Chips selber entwickeln. Ein großer Teil der angebotenen
Kameras basieren deshalb auf dem gleichen CCD-Chip. Die Bildauflösung
hängt direkt mit dem CCD-Chip zusammen. Moderne CCD-Chips haben 3.3
Megapixel (Sony CCD) und mehr. Damit sind Fotoausdrucke auf DIN A4
größe mit guter Qualität möglich.
Mit einigen Digitalkameras ist es auch möglich kleine Videofilme
aufzunehmen, aber auch die Fotos mit digital Camcordern werden immer besser.
Deshalb sollte man sich beim Kauf genau überlegen welche Qualität
und Auflösung ein Foto haben muß.
Um die immer größer werdenenden Datenmegen zu speicher gibt es die unterschiedlichen Methoden von Floppy, MemoryStick, CompactFlash-Kart, SmartMedia-Kart bis zu Minifestplatten (IBM Microdrive; 340MB). Mehr Infos hier.
Um die Digital Kamera auch ohne Computer nutzen zu können, haben sich die Hersteller Kodak, Canon, Fuji und Matsushita/Panasonic auf ein zusätzliches Datenformat dem Digital Print Order Format geeinigt. Mit DPOF ist es möglich die Bilder direkt auf einem geeigneten Drucker auszugeben. DPOF dient aber auch als Informationsquelle für das Entwicklungslabor oder Bestellterminals.
Für die Übertragung der Bilder zum Linux Computer benötigen
Sie spezielle Software oder eine Kamera die sich als Mass Storage
am USB-Port anmeldet (FujiFilm, Leica und Sony USB-Kameras) und damit über SCSI Emulation gemountet werden kann.
Die meisten Kameras werden von den Programmen gPhoto, JCAM, PhotoPC unterstützt. Durch die Verwendung
gleicher CCD's, Firmware und Übertragungsprotokolle (PIMA 15740, DPOF) sind viele Kameras compatible.
Wenn ihre Kamera an die serielle Schnittstelle angeschlossen wird und nicht unter
Supported Kameras aufgeführt ist, dann versuchen Sie die Treiber des
Vorgängermodells bzw. anderen Modells des gleichen Herstellers bzw. baugleichen Modells anderer
Hersteller. Bei einem USB Anschluß wird immer die Produktkennung übermittelt. Unterstützt
gphoto USB Kameras des Herstellers ihrer Wahl, dann kann einfach durch hinzufügen der Produktkennung
die USB Unterstützung ihrer Kamera eingefügt werden. Die Produktkennung (ProdID) finden Sie einfach
heraus indem Sie die Kamera an den USB Port anschließen und danach einschalten. Die ProdID finden Sie
jetzt in der Gerätedatei /proc/bus/usb/devices. Alternativ können Sie auch die *.nif Datei aus dem
Windows Treiber auslesen.
Bei Erfolg bitte bescheid geben, damit wir die Liste der unterstützen Kameras aktualisieren
können.
Auch ohne direkte Software Unterstützung können Sie die Bilder ihrer Digital Kamera auf ihren Computer
laden, wenn Sie eine TV Karte installiert haben. Verbinden Sie die Kamera mit dem TV Out an den TV/Video In
Eingang der Fernsehkarte. Sie können nun mit Qualitätsverlusten Bilder in der Größe 768x567 Pixel (PAL Norm) übertragen
und abspeichern.
Weitere Information zu Installation findet man in der Digitalkamera HOWTO
Digitalkameras unter Linux
Linuxsoftware für das Kameras Interface
Kamera Tools
Links zum Thema Digitalkameras